Sechs Generationen Handwerksliebe
Auf den Spuren unserer Holzkunst-Tradition

Stolz und dankbar blicken wir auf unsere lange Geschichte im Holzhandwerk zurück. Ihren Anfang nahm sie im Jahr 1892 – dem Jahr, in dem Emil Neuber den Grundstein für unsere Tradition gründete.

Kleine Unternehmenschronik unserer Manufaktur

  • Emil Neuber (1868–1934)
    Gründer Emil Neuber macht sich in der Region ab 1892 einen Namen als „Quirlneuber“. Seine begehrten Löffel und Quirle fertigt der gelernte Drechsler zusammen mit 20 Mitarbeitern aus Ahornholz.
  • Arthur Neuber (1889–1954)
    Sohn Arthur Neuber erlernt das Drechselhandwerk im elterlichen Betrieb. Mit der Übernahme im Jahr 1934 erweitert er das Sortiment um hölzerne Teller, Scheid- und Stollenbretter sowie weitere Küchenutensilien.
  • Hans Neuber (1908–1981)
    Auch Hans Neuber absolviert die Ausbildung zum Drechsler bei seinem Vater. Mit der späteren Erweiterung des Sortiments wagt er einen bedeutenden Schritt. Von nun an wird in der Werkstatt auch Raum- und Tafelschmuck sowie Spielzeug gefertigt – darunter z. B. die bekannten Traktoren mit den typischen roten Rädern, Möbelautos, Puppenbetten und sogar eine Sandbahn. Sein Mut führt den Betrieb in eine ganz neue, spannende Richtung.
  • Holger Neuber (*1942)
    Mit der Übernahme des Geschäfts durch Holger Neuber, der seine Drechslerlehre bei Otto Herklotz abschloss, geht es in der Werkstatt deutlich filigraner zu. Ab jetzt wurden neben Spielzeug auch erste Kurrende- und Striezelfiguren, kleine Schwibbögen und Kerzenhalter hergestellt. Er führt den Familienbetrieb von 1981 bis 2006. Erzgebirgische Volkskunst wird in der Werkstatt ab 1990 gefertigt. Viele der in dieser Zeit kreierten Figuren entstammen der Feder von Hans Reichel.
  • Knuth Neuber (1969–2016)
    Ab 1996 perfektioniert Knuth Neuber die Handwerkskunst unseres Betriebs. Nach seiner Ausbildung zum Holzspielzeugmacher im Kombinat Holzspielwaren VERO Olbernhau ist er im elterlichen Betrieb tätig, in den folgenden Jahren erweitert er das Sortiment auf besonders kreative Weise. Im Jahr 1996 erhält er den Abschluss als Holzspielzeugmachermeister. Unter seiner Führung entstehen Schwibbögen mit und ohne Innenbeleuchtung in imposanten Größen von bis zu einem Meter. Seine besondere Leidenschaft gilt der Fertigung von Pyramiden.
    Im Jahr 2016 verstirbt Knuth Neuber nach langer Krankheit. Sein wertvolles Erbe bleibt der Welt aber bis heute erhalten: Mehr als 70 % unserer aktuellen Produktpalette entstammen seiner Feder und seinem gestalterischen Geschick.
  • Christian Neuber (*1996)
    Mit Christian Neuber befindet sich unsere Manufaktur seit nunmehr sechs Generationen in den sorgsamen Händen der Familie. Seit 2019 ist der gelernte Holzspielzeugmacher Meister seines Fachs. Gemeinsam mit seiner Mutter und zehn Mitarbeitern führt er die Tradition unseres Betriebs achtsam fort – und bereichert sie um neue Produkte und außergewöhnliche Sonderanfertigungen.

    Übrigens: Die siebte Generation des Familienbetriebs ist schon auf dem Weg.